Am Sonntag, 26.10.2025, hielt der Leiter des Apostelbereichs München, Apostel Andreas Sargant, einen Gottesdienst für die Kirchengemeinden Plattling, Straubing und Zwiesel. Zusätzlich waren die Leiter der Kirchenbezirke im Apostelbereich München im Rahmen eines gemeinsamen Wochenendes zum Gottesdienst eingeladen.
Dem Gottesdienst lag das Textwort Markus 2,3-5 zugrunde: "Und es kamen einige, die brachten zu ihm einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben." Zu dem Gottesdienst waren die Kirchengemeinden Straubing und Zwiesel eingeladen. Einen besonderen Akzent bekam der Gottesdienst durch die Anwesenheit der Kirchenbezirksleiter aus dem Apostelbereich München, die zusammen mit ihren Frauen ein gemeinsames Bezirks-Wochenende verbracht hatten.
Die Predigt legte das Handeln und die Fürsorge der Freunde des Gelähmten aus dem Gleichnis zugrunde. Das Wesen Jesus beinhaltet helfen zu wollen. So vergab er dem Gelähmten nicht nur die Sünden, sondern heilte ihn danach von seiner Krankheit. Diese Vollmacht wurde ihm von Gott gegeben. Gott ist immer für uns Menschen da, ob es uns aktuell gut oder schlecht geht, spielt dabei keine Rolle, denn aus reiner Liebe schenkt Gott den Menschen ihr Heil. Auch die Gläubigen sind daher aufgerufen zu helfen, um das Heil Gottes zu finden und zum Wohlfühlen der nächsten Person beizutragen. So wie es die vier Freunde für ihren gelähmten Freund getan haben. Dabei spielt es keine Rolle, was andere sagen mögen, denn das Füreinanderdasein ist wichtiger und wertvoller, als das Reden dieser. Wir wollen diese Fürsorge leisten.
Die mitdienenden Amtsträger bestärkten diese Impulse. Jesus hat ein Herz für alle Menschen. Gläubige wollen der Freund oder die Freundin für die nächste Person sein, damit der Zugang zur Liebe Jesu und der Zukunft mit Gott offenbar werden kann. Gemeinsam darauf achten was verbindet, um somit gemeinsam das Glaubensziel zu erreichen. Dabei ist die Zuwendung zu Jesus essentiell, um immer wieder Kraft für diesen Weg zu erhalten. Um Jesu zu erfahren, braucht es somit die Gläubigen, um für andere diesen Weg zu offenbaren.
Am Ende der Predigt rief Apostel Sargant die Gläubigen auf, Jesus im Herzen zu tragen. Antrieb dafür ist die Liebe.