Am Donnerstagabend, den 10.10.2024 hielt Apostel Andreas Sargant einen Gottesdienst in der Gemeinde Zwiesel mit anschließenden Segenshandlungen!
Zu diesem Gottesdienst war die Gemeinde Plattling eingeladen. Eine Bild-Ton-Übertragung war zusätzlich eingerichtet.
Als Grundlage des Gottesdienstes diente das Textwort: Lukas 2. 36, 37
An diesem Tag hielt sich auch die alte Prophetin Hanna im Tempel auf, eine Tochter von Phanuel aus dem Stamm Asser. Sie war nur 7 Jahre verheiratet gewesen, seit langer Zeit Witwe und nun eine alte Frau von 84 Jahren. Hanna brachte Ihre ganze Zeit im Tempel zu. Um Gott zu dienen, betete und fastete sie Tag und Nacht.
Bevor der Apostel auf das Textwort einging, unterstrich er die Aussage der Sänger aus dem Lied: „Nimm du mich ganz hin ….“.
Hanna verbrachte einen Großteil Ihrer Zeit im Tempel, weil sie sich dort zuhause fühlte. Zuhause sein heißt, hier werde ich geliebt und im Tempel öffnet sich die Seele dem Wort aus Gottes Hand.
Der Apostel sagte, dass es verschiedene Stufen der Erkenntnis in einer Entwicklung des Menschen gäbe. Als kleines Kind achtet man nicht sonderlich auf das Wort vom Altar, da ist das Bonbon eines Gebers aus der nächsten Sitzreihe weitaus interessanter. Das Kind weiß, wenn es die Hostie zur Abendmalfeier gibt, dass der Gottesdienst bald zu Ende ist. Erst im späteren Lebensverlauf erwächst daraus die Erkenntnis.
Hanna, so steht es in der Bibel, war nur 7 Jahre verheiratet und war eine lange Zeit Witwe und eine alte Frau mit 84 Jahren.
Voller Erwartung wartete sie lange auf eine Begegnung mit dem Herrn, dabei diente sie dem Herrn, betete und fastete Tag und Nacht.
Apostel Andreas Sargant erwähnte dabei das Wort aus Apostelgeschichte 2. 42, Sie blieben aber beständig …..
Eine Hanna war beständig im Dienen, Beten und Fasten.
Wir wollen tun, was der Herr uns sagt und uns nicht von Unvollkommenheiten lenken lassen. Unsere Kirche bleibt immer eine Baustelle, an der wir immerdar bis zur Vollendung dienend beim bauen mithelfen können. Beten hilft, so heißt unser Jahresmotto. Wir wollen geduldig und mit Eifer weiterhin die Kirche Christi bauen und auf das Wiederkommen unseres Herrn warten.
Hanna hat es getan und dem Herrn dabei gedient. Wer den Herrn dient, hat ihn lieb. Nicht aus Eigennutz wie die Pharisäer. Sie verrichteten Ihre Berufung so, dass alle es hören konnten und profilierten sich dabei. Das erfüllt nicht die Erwartungen unseres himmlischen Vaters, sondern tuen wir es in der Stille und Abgeschiedenheit wie eine Hanna. Sie diente, betete und fastete in der Stille so fest, dass sie Essen und Trinken fast vergaß. Wir wollen in der Beständigkeit wie eine Hanna auf den Herrn im Evangelium auf sein Erscheinen warten.
Nach dem Dienen unseres Apostels feierte die Gemeinde die Sündenvergebung.
Segenshandlungen:
In diesem Gottesdienst empfingen Schwester Sonja Breu und Schwester Monika Lex das Siegel der Gotteskindschaft durch das heilige Sakrament der Versiegelung.
Im Anschluss feierte die Gemeinde das heilige Abendmahl.
Nach der Feier des heiligen Abendmahles setzte Apostel Andreas Sargant, Vorsteher und Priester Franz Polczer aus der Gemeinde Zwiesel in den wohlverdienten Ruhestand.
Apostel Andreas Sargant beauftragte Vorsteher und Priester Simon Lehné aus der Gemeinde Passau zusätzlich als Vorsteher für die Gemeinde Zwiesel.
Mit Gebet und Schlusssegens wurde der Gottesdienst beendet.