Bischof Hepp stärkte im Gottesdienst die Vorfreude auf die nahe bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi.
Am Donnerstag Abend des 6. Juni 2024 durfte die Gemeinde Zwiesel zusammen mit den Geschwistern aus der eingeladenen Gemeinde Plattling Bischof Paul Hepp zum Gottesdienst begrüßen.
Der Gottesdienst stand unter dem Textwort aus Psalm 126, 1.2: „Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Völkern: Der Herr hat Großes an ihnen getan.“
In seiner Predigt beleuchtete Bischof Hepp die Bedeutung von Wendepunkten in der Geschichte des Volkes Israel, insbesondere die Rückkehr aus dem Exil in Babylon. Er erinnerte daran, dass Gott immer seine Hand über sein Volk hielt und seine Verheißungen wach hielt und sie stets erfüllte.
Der Bischof zog Parallelen zur heutigen Zeit und betonte, dass die größte Erlösung durch das Kommen Jesu Christi geschah, der uns von Sünde und Gottferne befreit. Er ermutigte die Gemeinde, sich auf die Wiederkunft Christi zu freuen, die eine unbeschreibliche Freude auslösen wird.
Bischof Hepp stellte auch die Frage, ob sie noch - wie das Volk Israel im Exil - Trauer über so manche aktuell belastenden Verhältnisse empfände und ob die Sehnsucht nach ihrer baldigen, vollkommenen Erlösung davon durch die Wiederkunft Jesu Christi zur Heimholung seiner Brautgemeinde noch wach sei.
Den Schlusspunkt setzte schließlich der Chor mit dem Lied: "Meine Heimat ist dort in der Höh'".