Das Fest der Konfirmation feierte am 07. April 2024 die Kirchengemeinde der neuapostolischen Kirche mit ihrer Konfirmandin Luisa Wagner in Plattling.
Mit der Konfirmation übernimmt die junge Gläubige die Verantwortung über ihr Glaubensleben und entlastet ihre Eltern von ihrem Taufversprechen.
Der Gottesdienst hatte das Bibelwort "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14,6) als Grundlage. Den Gottesdienst führte der stellvertretende Leiter des Kirchenbezirks Landshut, Gemeindeevangelist Frank Andrée, durch.
In seinem Dienen predigte der Gemeindeevangelist darüber, über die Beziehung, die ein Gläubiger zu Jesus Christus hat. Er verglich diese Beziehung mit einer Freundschaft, die sich über die Zeit erst entwickelt und das Vertrauen zu Jesus als Freund sich mit der Zeit festigt. Allerdings gehört es zu einer Freundschaft dazu, dass an dieser gearbeitet werden müsse um diese aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Jesus ist ein Freund, der "die Wahrheit und das Leben" ist, wie es im Bibelwort heißt, dadurch können wir uns auf sein Wort verlassen.
Zum Mitdienen wurden die priesterlichen Ämter der Gemeinde Plattling aufgerufen.
Priester Florian Grümmer sprach davon, dass es eine Freude ist, zu Gott kommen zu können und zwar so, wie man ist, dass man sich nicht verstellen braucht und diese Freundschaft nutzen darf.
Der Gemiendevorsteher der Gemeinde Plattling, Priester Jürgen Dietz, legte den Implus dar, dass Jesus Christus diese Art Freund ist, die Dir über so manche Hindernisse im Leben hilft und das Herz stärkt, das so wichtig für das Leben ist.
Priester Emanuel Dietz bestärkte noch einmal den Gedanken, dass Jesus und Gott Dich annehmen, so wie Du bist, wenn Du Dich dafür entscheidest den Weg mit ihm zu gehen.
Der Gemeindeevangelist Frank Andrée rundete die Predigt mit dem Gedanken ab, dass die Gemeinde gemeinsam diesen Weg geht und ein Jeder das Gebet des Anderen braucht.
Auf die Frage, das kommende Leben im Sinne Christi zu gestalten, wird das Gelübde vor der Gemeinde laut ausgesprochen: "Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen und übergebe mich dir, o dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, im Glauben, Gehorsam und ernstlichen Vorsatz: Dir treu zu sein bis an mein Ende. Amen." (Katechismus der Neuapostolischen Kirche 12.2.2.2).
Gemeindeevangelist Andrée regte dazu an, das Gelübde mit der Gemeinde gemeinsam auszusprechen.
Nach dem Gottesdienst nahm die Jugendliche Gläubige die Glückwünsche der Gottesdienstteilnehmer, Verwandten und Freunde entgegen.