Ein bewegender Gottesdienst fand in der Gemeinde Pocking statt. Bischof Paul Hepp, stellvertretender Leiter des Apostelbereichs München, hielt den Gottesdienst, in dessen Mittelpunkt die Ermutigung zum beharrlichen Gebet und die Segenshandlung für das Jubelpaar Marlies und Hugo stand.
Ein Leitwort voller Verheißung
Der Gottesdienst basierte auf Lukas 18, 6–8: „Sollte Gott nicht auch rechtschaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen?“ Mit diesem Leitwort wurde die Gemeinde eingeladen, sich erneut mit der Kraft des Gebets auseinanderzusetzen.
Bischof Hepp erklärte, dass das Gleichnis vom ungerechten Richter nicht Gott mit jenem Richter gleichsetzt. Vielmehr sei es eine Ermutigung, im Gebet nicht nachzulassen. Die Gewissheit, dass Gott seine Auserwählten nicht im Stich lässt, sollte die Gläubigen in ihrer Hingabe bestärken.
Die Bedeutung des beständigen Gebets
In seiner Predigt hob der Bischof hervor, dass Beten nicht nur eine Form der Bitte, sondern auch eine Ausdrucksweise des Glaubens ist. Er stellte die herausfordernde Frage: „Wird der Menschensohn Glauben finden, wenn er wiederkommt?“ Diese Worte sollen ermutigen, das Gebet als ständige Verbindung zu Gott zu sehen und dabei das Glaubensziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Sakrament und Vergebung
Die Gemeinde bereitete sich auf das Heilige Abendmahl vor, indem sie sich mit der Kraft der Vergebung auseinandersetzte. „Vergebung bedeutet nicht nur, von Gott angenommen zu werden, sondern auch, anderen mit einem offenen Herzen zu begegnen“, betonte der Bischof.
Ein Segen für Marlies und Hugo
Ein besonderer Moment war die Segenshandlung zur Diamantenen Hochzeit von Marlies und Hugo. Der Bischof überbrachte ihnen das Wort aus Psalm 103: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
Er würdigte ihr gemeinsames Leben und die Treue in Glaube und Ehe. „Wer nicht vergisst, was Gott Gutes getan hat, kann mit Zuversicht in die Zukunft blicken“, sagte er und segnete das Ehepaar mit herzlichen Worten.
Ein Blick nach vorn
Zum Abschluss wurde die Gemeinde eingeladen, das Gehörte mit in ihren Alltag zu nehmen. Der Bischof ermutigte dazu, sich stets der Nähe Gottes bewusst zu sein und im Gebet nicht nachzulassen.
Mit der Spendung des Segens und einem feierlichen Abschluss endete ein bewegender Gottesdienst, der in den Herzen der Anwesenden nachklang.