Am 22. September 2024 lud der „Runde Tisch der Religionen und Weltanschauungen“ zusammen mit dem Ausschuss „Asyl, MigraBon und IntegraBon“ des Diözesanrats des Bistums Passau, dem Weltanschauungsreferat der Diözese Passau und dem Team der katholischen Lobpreiskirche zum Friedensgebet ein.
Der Wunsch nach Frieden – gerade in diesen Zeiten ein sehr fragiles und dennoch stark ersehntes Gut – ist etwas über alle kulturellen und religiösen Grenzen hinweg verbindendes. Das wurde in den unterschiedlichen Beiträgen der Mitglieder des Runden Tischs der Religionen und Weltanschauungen deutlich.
Den „Runden Tisch der Religionen und Weltanschauungen“ gibt es bereits seit 15 Jahren und wird von Doris Zauner geleitet. Von Anfang an war es das Ziel, dass sich Vertreter der unterschiedlichen Religionen und religiösen Gruppierungen zum gemeinsamen Kennenlernen treffen, zum Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, um so trennende Mauern und Vorurteile abbauen zu können. Ein besonderes Merkmal des Runden Tischs ist es, dass man den Anderen in seiner Andersartigkeit schätzt und respektiert. Eine wichtige Grundlage für ein friedvolles Miteinander.
Die Neuapostolische Kirche stellte sich an diesem Abend mit ein paar einleitenden Worten vom Leiter der Passauer Gemeinde, Priester Simon Lehné, vor, indem er betonte, wie wichtig die Musikbeiträge für die Geschwister wie auch die mitdienenden Amtsträger seien. Es folgten zwei Lieder aus dem Chorbuch der Neuapostolischen Kirche, welche großen Anklang im Publikum fanden, da zu spüren gewesen sei, was die Lieder zum Frieden aussagten.
Andere Beiträge für das Friedensgebet kamen von der Altkatholischen Kirche, Evangelisch-Lutherischen Kirche, dem syrischen Kulturverein für den Islam, der Hare-Krishna Bewegung aus Jandelsbrunn und der Bewegung „Unity of Man“ sowie der gastgebenden katholischen Kirche. Die Anwesenden waren sehr beeindruckt von der tiefgehenden Spiritualität der jeweiligen Beiträge.