Anlässlich der goldenen Hochzeit der Geschwister Doris und Franz Polczer (Vorsteher/Priester i.R) feierte Bezirksevangelist Ewald Maier am Sonntagmorgen, den 16.08.2026 einen Gottesdienst in der Gemeinde Zwiesel
Chor: CM 236, Ich sinke still und anbetend …..
BE. Maier begann seine Predigt mit den Worten,
es ist Sonntag und wir wissen, wir haben etwas zu feiern. Wir wissen, wer Gott ist, wer Jesus Christus ist. Viele Menschen wissen nicht mehr, wer Gott ist, wer Jesus Christus ist. Wir wissen, wo wir hingegangen sind.
Jesus hat sich in seiner Hingabe den Menschen zugewandt. Die Sänger haben gesungen: Ich sinke still und anbetend. Bezirskvorsteher Maier hatte unter diesem Lied einen Gedanken aus einem anderen Lied: "dass ich fühle, was ich bin …."
Warum fühlen wir das? Wir sind durch die heilige Versiegelung seine Kinder und wir beugen uns vor Gott unseren himmlischen Vater. Er nannte das Beispiel von Simion, der sich im Tempel am Altar tief beugte und die Größe Gottes lobte. Als er fertig war mit seinem Gebet, kniete sich die Gemeinde voller Ehrfurcht vor Gott nieder.
Als Kinder haben wir schon gelernt, dass man, wenn wir ins Haus des Herrn gehen, ein Gebet sprechen. Wir gehen in den Gottesdienst, wir haben Begegnung mit Gott. Wir beugen uns tief und fallen vor die Macht unseres himmlischen Vaters nieder. Er ist der Schöpfer dieser Welt und er sandte uns seinen Sohn, Jesus Christus, der uns wieder zu ihm führt. Es lohnt sich, ihm immerdar nachzufolgen, auch wenn es uns gut geht. Jesus wurde angefochten, der Teufel sagte zu ihm: kniee nieder und bete mich an, dann bekommst du alles was du haben willst. Jesus hat es nicht gemacht, er widerstand der Versuchung.
Wenden wir uns dem Herrn zu, wir wollen uns freuen. Er hilft uns und steht uns bei. Zeigen wir uns, wer wir sind uns was wir sind. Manchmal ist es so, dass man sagt: lieber Gott, ich kann mit dem, was du zur Zeit mit mir machst gar nichts anfangen, aber ich vertraue dir. Er hat alles geschaffen, er weiß, was er tut, weil er nicht nur das Jetzt und Heute kennt, sondern auch die uns noch verhüllte Zukunft. Zeigen wir Anerkennung, rücken wir Gott in unserem Mittelpunkt.
Bezirksevangelsit Maier nannte ein Beispiel eines Menschen, der in dunklen Tagen Gott um Hilfe bat, nachdem sich alles zum Guten gewandt hat aber sagte, jetzt brauche ich dich nicht mehr! Weil wir wissen, wer Gott ist, sieht es bei uns ganz anders aus, sonst wären wir nicht hier. Wir möchten die Gemeinschaft haben, er ist immer da, er ist unser Vater! In seiner Vorbereitung dachte er an das Lied: "Herr, ich habe lieb, die Stätte deines Hauses und den Ort da deine Ehre wohnt. Lasset uns anbeten und knieen und niederfallen vor dem Herrn ….."
Wir sind heute gekommen, um unseren himmlischen Vater die Ehre zu geben, die ihm gebührt.
Er ist immer für dich da, und wenn wir nicht mehr weiterwissen, dann lassen wir uns von ihm tragen.
Zu einem weiteren Predigtbeitrag wurde Priester Lehné, Vorsteher der Gemeinde Zwiesel, gerufen.
Chor: CM 131, Deiner Gegenwart Gefühl, …..
Priester Lehné sprach das Jubelpaar an und sagte: wir kennen uns schon ziemlich lange. Ihr wart vorher schon in Passau. Es gab in Eurem Leben Höhen und Tiefen, aber ihr habt immer die Nähe zum himmlischen Vater und die Gemeinschaft gesucht, was wohl nicht immer einfach war. Wir haben heute viel vom Niederknieen gehört. Warum? Um sich eventuell vor einem Kind auf Augenhöhe zu begeben? Oder wie vor einer Hochzeit der Mann seiner auserwählten Frau einen Antrag macht? Dabei schaut er zu ihr auf, zeigt ihr Respekt. Das ist vielleicht das Geheimnis, dass ihr euch behalten habt, bewahrt habt. Da ist keiner besser als der andere.
Priester Lehné zeigte das Geschehen auf, als Jesus sich gebeugt hatte, um den Jüngern die Füße zu waschen.
Es schmälerte nicht seine Macht oder seine Größe.
Gott ist Mensch geworden, einen größeren Kniefall vor die Menschheit gab es nicht. Es ist nicht zu viel verlangt, wenn wir vor Gott niederfallen. Wenn wir bei Betreten des Hauses Gottes ein Gebet sprechen und dabei vor ihm niederfallen, wissen wir, dass es ein heiliger Ort ist. Hier haben wir Begegnung mit unserem himmlischen Vater. Wir dürfen Gott so begegnen wie wir sind, wir brauchen uns nicht zu verhüllen. Seien wir uns bewusst, dass er der Schöpfer ist und unser Leben in seinen Händen hält. Lassen wir zu, dass Gott in unser Leben eingreift.
Als Zwischenlied sang der Chor: CM 133, In Ehrfurcht will ich vor dich treten ….
Nach einigen Worten durch Bezirksevangelist Maier sang die Gemeinde das Bußlied GB 140 und feierte danach die Sündenvergebung und das heilige Abendmahl.
In diesem Gottesdienst empfingen Doris und Franz Polczer (Vorsteher/Priester i.R.) den Segen zur goldenen Hochzeit
Chor: CM 307 Jesus bleib in unserm Leben ….
BE Mayer gab dem Goldenen Hochzeitspaar das Textwort für den weiteren Lebensweg mit!
Psalm 13, Vers 6
Ich traue aber darauf, dass du so gnädig bist; mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem Herren singen, dass er so wohl an mir tut.
Des Weiteren sagte er unter anderem:
In den zurückliegenden Jahren durfte unser Jubelpaar erleben, dass der Segen Gottes zu ihrem vor 50 Jahren geschlossenen Ehestand sie bis heute begleitet hat. Die beiden wurden mit Kindern und Enkelkindern gesegnet. Es gab in ihrem Eheleben gute Zeiten aber auch Zeiten der Krankheit und Sorgen. Das hat sie gemeinsam wachsen lassen und sie sind auch in diesen Jahren mehr und mehr zusammengewachsen. Maier wies auf die Wertsteigerung von Gold in den letzten Jahren hin. Und genauso wertvoll wie Gold seid ihr euch gegenseitig geworden.
Mit Gebet und Schlusssegen wurde der Gottesdienst beendet.
Das Goldene Hochzeitspaar lud alle Teilnehmer im Anschluss zum Sektempfang ein.
Aus diesem Anlass ergaben sich weitere freudige Gespräche.