Am Donnerstagabend, den 23.07.2026 feierte Ap. Sargant einen Gottesdienst in der Gemeinde Zwiesel
Zu diesem Gottesdienst waren die Gemeinden Straubing und Plattling eingeladen!
Apostel Sargant ging zu Beginn zuerst einmal auf das Chorlied (CM 108, Herr sei mir gnädig) der Sänger ein. Er ließ sich durch die Aussage, weise mir Herr deinen Weg, inspirieren. Der Herr gibt uns Wegweisung wie ein Navigerät im Auto. Das ist dann der Weg, der uns zum Ziele führt. Wir stellen oft die Frage: das soll der Weg sein, den wir gehen sollen? Gott ist so groß und weiß um alle Dinge. Dieser Weg muss nicht immer so sein wie wir uns das vorstellen. Er lässt uns Wunder seiner Gnade, seiner Liebe sehen und fühlen. Vertrauen wir auf ihn, tragen wir ihn in unserem Herzen und gehen diesen Weg.
Es gibt Situationen, da sagt man gerne, bis hierhin und nicht weiter. Diesen Weg kann ich nicht mehr mitgehen. Der andere sagt es auch so. Dann ist der Friede in Gefahr. Apostel Sargant erinnerte an einem Ausspruch: Wenn die Hirten streiten, leiden darunter die Schafe. Wenn die Schafe streiten, dann haben wir viel Arbeit. Die Hirten mögen über Frieden in der Herde wachen, dazu braucht es keine großen Wunder.
Nach dieser kurzen Einleitung ging Apostel Sargant zum Textwort über. Er erzählte dramatisch die Begebenheit mit Elia und den Baalspriestern. Dabei ging es um die Opfer die die Baalspriester und Elia aufrichteten.
Elia stichelte die Baalspriester immer mehr an ihre Gebete zu Gott Baal zu intensivieren, damit sich das Opfer entzündete, es geschah nichts. Elia betete zu Gott und bat das Feuer seines Opfers zu entzünden, was vorher noch mit reichlich Wasser übergossen war. Gott bekannte sich dazu und entzündete das Opfer.
Elia nahm durch seine Knechte alle Baalspriester fest und ließ sie töteten. Das gefiel Isebel nicht und erließ die Tötung Elias bis zum anderen Morgen.
Elia bekam Angst und flüchtete in die Wüste und wünschte sich zu sterben. Er haderte und dachte, was hats gebracht. Du hast dich zu mir bekannt, was hats gebracht, nichts! In einer Höhle legte er sich schlafen.
Da kam der Engel, weckte ihn auf und stärkte ihn. Elia legte sich abermals hin und wollte sterben. Da kam dann die zweite Aufforderung des Herrn, steh auf und iss, denn du hast einen weiten Weg vor dir!
Apostel Sargant übertrug dieses Zeitgeschehen in die unsrige Zeit und sagte etwas zu dem Weg, den wir vor uns haben. Manches Mal ist er mühsam und schwer um der Zeitgeschehnisse Willen. Der Herr hat auch bei Elia die Zeitgeschehnisse nicht geändert. Er hat ihn, wie auch uns, immer erleben lassen, Gott ist für dich da. Wir werden durch ihn versorgt, in welcher Form auch immer. Elia, so berichtet die Bibel, hat sich durch einen Raabe versorgen lassen müssen. Ein Raabe ist nicht unbedingt dafür bekannt etwas abgeben zu müssen. Er frisst Aas und wird als Unrein bezeichnet. Ausgerechnet diesen Vogel schickt der Herr dem Elia um sich versorgen zu lassen.
Wir sind von manchen Lebensumständen oft enttäuscht, er ändert sich nichts, der Herr greift nicht ein. Gehen wir es an, nehmen wir den Weg an, gestärkt durch die seelische Speise, die Gott uns gibt. Nehmen wir sein Wort an und schauen vertrauensvoll in die Zukunft. Von ihm bekommen wir die Kraft, um aufzustehen und weiterzugehen. Manches mal begegnet uns dazu auch ein Engel in welcher Gestalt auch immer. Lassen wir uns aufwecken, stärken, aufrichten und helfen. Durch diese Kraft gehen wir weiter. Möge dazu die Gemeinde ein friedlicher, sicherer Ort, ein Ruheplatz sein. Lasst uns danach streben und den Blick auf das wesentliche richten.
Wir möchten nach Hause …..
Zu einem Predigtbeitrag wurde Priester David Wenzl gebeten!
Priester Wenzl führte uns durch seinen Beitrag zurück in die Schulzeit und erinnerte an eine große Pause. Er erinnerte an so machen Schulfreund, dem wir alles erzählen konnten. Diese große Pause erleben wir auch hier und heute. Das ist die Sündenvergebung und die Feier des heiligen Abendmahles. Alles, was in der Woche so schiefgelaufen ist, legen wir auf den Altar des Herrn. Wir haben alle einen großen Freund und das ist unser Herr Jesus.
Nach den Predigtbeiträgen feierte die Gemeinde die Sündenvergebung und das heilige Abendmahl.
Einen besonderen Höhepunkt bekam der Gottesdienst durch die folgenden Segenshandlungen:
In diesem Gottesdienst empfingen Diakon Peter Grümmer das Priesteramt und die Schwestern Dunja Rosenke und Jessica Wenzl das Diakonenamt
Mit Gebet und Schlusssegen wurde der Gottesdienst beendet.
Bei einem kleinen Snack konnte man sich noch über das Erlebte austauschen ……