Zum Beginn des neuen Kirchenjahres versammelten sich die Gläubigen in Eggenfelden zu einem besonderen Wochengottesdienst mit Apostel Andreas Sargant. In einer von Adventshoffnung geprägten Atmosphäre standen Vertrauen auf Gott, die Wirksamkeit des Heiligen Geistes und die persönliche Berufung jedes Einzelnen im Mittelpunkt.
In der ersten Adventswoche und damit zu Beginn des neuen Kirchenjahres hielt Apostel Andreas Sargant, Leiter des Apostelbereichs München, einen feierlichen Wochengottesdienst in der Gemeinde Eggenfelden. Es war zugleich sein letzter Gottesdienst im kalendarischen Jahr 2025 im Bezirk Landshut.
Neben der gastgebenden Gemeinde Eggenfelden nahmen auch die Geschwister der Gemeinde Pocking sowie zahlreiche Amtsträger aus umliegenden Gemeinden an diesem besonderen Gottesdienst teil. Begleitet wurde der Apostel von Bezirksevangelist Ewald Maier, Leiter des Kirchenbezirks Landshut, sowie von den Vorstehern der Gemeinden Eggenfelden, Pocking, Landshut und Moosburg.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Lukasevangelium 1,42–43 zugrunde:
„Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Und wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“
Vertrauen, Berufung und Wirken des Heiligen Geistes
In seiner Predigt stellte Apostel Sargant den Glauben Marias in den Mittelpunkt. Maria sei ein Vorbild für einen Glauben, der sich nicht aus Erklärbarkeit oder Beweisbarkeit speise, sondern aus tiefem Vertrauen in Gottes Handeln. „Glaube entsteht dort, wo wir Gott vertrauen – auch dann, wenn wir sein Wirken nicht verstehen können“, betonte der Apostel.
Maria stehe zugleich sinnbildlich für die Kirche Jesu Christi: demütig, hörend und bereit, dem Ruf Gottes zu folgen. Dieser Ruf gelte jedem Menschen – unabhängig von Alter, Lebenssituation oder persönlicher Vergangenheit. „Gott ruft nicht nur einmal im Leben. Er ruft immer wieder neu – dort, wo ein Herz bereit ist, ihm zu dienen“, führte Apostel Sargant aus.
Besonders hervorgehoben wurde die Wirksamkeit des Heiligen Geistes, der auch heute noch lebendig wirkt. Wer die Impulse des Geistes wahrnehme und ihnen folge, erfahre Orientierung, Halt und innere Sicherheit. „Was Gott zusagt, das trägt – auch durch Anfechtungen hindurch“, so der Apostel.
Mitdienende Amtsträger
Als erster diente Priester Maik Dürholz aus der Gemeinde Pocking mit. Er griff den Gedanken des Wahrgenommen-Werdens durch Gott auf und machte deutlich, dass kein Lebensweg und kein Schmerz an Gott vorübergeht. Gottes Liebe gelte dem Menschen in seiner Unvollkommenheit und schenke Trost, Nähe und neue Kraft.
Anschließend diente Gemeindeevangelist Klaus Berr, Vorsteher der Gemeinde Moosburg. Er betonte, dass der Heilige Geist kein ruhender, sondern ein bewegender Geist sei. Wo ihm Raum gegeben werde, entstehe Veränderung – im Herzen des Einzelnen ebenso wie im Miteinander der Gemeinde.
Auftrag für den Alltag
Im Mitdienen wurde deutlich, dass der Gottesdienst nicht an der Kirchentür endet. Gottes Nähe wolle im Alltag weiterwirken – in Vergebung, Versöhnung und im liebevollen Umgang miteinander. Apostel Sargant erinnerte daran: „Gottes Ruf richtet sich nicht nur an unsere Ohren, sondern an unser Herz – und er möchte Antwort finden im täglichen Leben.“
Der Gottesdienst zum Beginn der Adventszeit war geprägt von Tiefe, innerer Sammlung und spürbarer Verbundenheit. Er stärkte die Gläubigen in der Zuversicht, dass Gott auch im neuen Kirchenjahr treu begleitet, ruft und führt – heute und in Ewigkeit.