„Fürchte dich nicht“, Glaube nur…. , waren u.a. einer der ersten Worte von Bischof Hepp.
Zum Eingang sang die Gemeinde das Lied 118, O wie freun wir uns der Stunde, ….
Nach dem Gebet verwendete Bischof Hepp das Textwort aus einem Gottesdienst von Bezirks-Apostel Ehrich, Hesekiel 11, 19.20
Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und ich will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.
Der Chor sang das Lied aus dem Chorbuch 210, Strophe 1 u. 3, Jesu Frieden sei mit allem, …
Bevor Bischof Hepp zum Textwort überging, blieb er noch eine Weile bei dem Lied der Sänger stehen. Es ist der Friede, den Jesus uns schenkt. Dieser Friede hat grandiose Auswirkungen. Er bezog sich auf die dritte Strophe und unterstrich die Aussage: Jesu Friede bringt die Freude und kam zum Ostergeschehen, als alle traurig über den Tod am Kreuz des Messias waren. Seine Worte nach der Auferstehung waren: Friede sei mit euch und aus dem Kummer wurde Freude!
Er erinnerte an die Worte Jesu: „Fürchte dich nicht, glaube nur“… Unser Herr und Meister, der den Tod überwunden hat, der auferstanden ist und durch ein verschlossenes Grab gegangen ist, mit dem kann man über Mauern springen. Er ist bei dir!
Bischof Hepp bezeichnete Hesekiel als einen großen Propheten, der dem Volk des Herrn Halt gab.
Das steinerne Herz bezeichnet man heute als Kadavergehorsam, was heißt das: ja, ich mache das, weil ich es machen muss!
Das fleischerne Herz ist voller Güte und Liebe, was heißt das: ja, ich mache das, weil ich es machen will! Bestes Beispiel: der reiche Jüngling! Er hatte gute Eigenschaften, tat es aber nicht mit einem fleischernen Herzen. Nachdem er vom Herrn hörte: Komm, folge mir nach, verkaufe alles was du hast, usw., zog er betrübt von dannen.
Gott will kein Gehorsam aus Angst vor Strafe und darum will er das steinerne Herz entnehmen. Das fleischerne Herz tut den Willen Gottes mit Liebe und Freude. Das will Gott bei uns sehen. Dieses Herz will er uns geben und einsetzen. Nicht du sollst, sondern ich will! Wir möchten, dass Jesus Christus in uns wohnt. Wenn Jesus Christus in uns wohnt, dann glauben wir an Ihm, dann glauben wir an seine Gebote und wir vertrauen Ihn auf unseren Wegen. Manchesmal verstehen wir einige Dinge nicht, dann ist es wichtig unseren Herrn zu vertrauen. Lasst uns in der Demut wachsen. Das heißt doch, wir sind auf die Gnade Gottes angewiesen. Diese schenkt mir Gott und das ist unsere Sicherheit. In Jesu Wesen wachsen erzeugt in uns Liebe, Friede, Mitgefühl für den Nächsten. Bischof Hepp nahm Bezug zu den Glaubensartikel, ich glaube an Gott, an Jesus, an den heiligen Geist, die Kirche, an den Amtskörper, an die Sakramente ect.
Das sind Tugenden eines fleischernen Herzens, darin wollen wir wachsen. Sprechen wir mit unseren Mitgeschwistern so, als wäre Jesus dein Gegenüber. Wärest du in der Lage einem Judas die Füße zu waschen? Es gilt zu wachsen, … Jesus war auch nicht nachtragend. Er hat zu Petrus nicht gesagt: „hast du den Hahn nicht gehört“? Selbst nach dem ersten Krähen hätte Petrus die Möglichkeit gehabt nochmal einzulenken. Jesus zeigte sein Herz, er machte Petrues keine Vorwürfe. Das ist das fleischerne Herz, wir wollen es in uns aufnehmen.
Zu einem weiteren Predigtbeitrag wurde Bezirksevangelist Ewald Maier gebeten!
Vorbereitend sang der Chor das Lied aus dem Gesangbuch 352 die Strophe 4, "Lass uns im Glauben wachsen und vor dir ehrlich sein …"
Bezirksevangelist Maier hat unter dem Dienen von Bischof Hepp an den David gedacht. Er hat nicht alles richtig gemacht, er hat sich an die Gesetze gehalten, manchmal aber auch nicht. Er ist aber in sich gegangen und hat einen Psalm, Vers oder ähnlich geschrieben. „Schaff in mir Gott ein reines Herz, und gib mir einen neuen Gewissen Geist“! David wollte sich verändern und bat Gott ihm ein fleischernes Herz zu geben.
Die Gemeinde feierte die Sündenvergebung und das heilige Abendmahl.
Nach dem Segen im Schlussgebet sang der Chor und Bischof Hepp reithe sich unter den Sängern ein und verabschiedete sich im Anschluss am Altar von den freudigen Geschwistern.
Im Nebenraum wurde für alle ein kleiner Imbiss gereicht und es gab weitere und schöne Gespräche!