Pandemiebedingt musste der Festgottesdient zur Konfirmation des diesjährigen Konfirmanden Max Porbadnigk von der Passionszeit auf den ersten Sonntag nach Erntedank verlegt werden. Der Gottesdienst stand unter dem Leitgedanken „Aber der Herr ist treu, der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen (2. Thessalonicher 3,3)
Gemeindevorsteher Mario Kager verglich in seiner Predigt den geistlichen Werdegang mit einem sportlichen Wettkampf. Auch hier ist es oft so, dass man z.B. beim 3.000m-Lauf mit großer Motivation loslaufe. Doch im Stadion sind das immerhin siebeneinhalb Runden.
Da braucht es manchmal Motivatoren, die einen begleiten, anfeuern und helfen in der geforderten Zeit durch das Ziel zu kommen. Solange unsere Konfirmanden entschlossen seien in Ihrem „Glaubenslauf“ eigenständig loszulaufen, haben sie den Sohn Gottes an Ihrer Seite. Gott versorgt uns in seinem Haus durch ein lebendiges Wort und das heilige Abendmahl, aber auch durch Wegbegleiter.
Das werden wohl zunächst noch die Eltern sein, aber mit der Zeit gesellen sich noch andere Begleiter, wie Jugendliche, Jugendgruppenleiter oder Gemeindemitglieder als Mentoren und Helfer dazu.
In einem Predigtbeitrag erwähnte Priester Guido Urbanski, bezugnehmend auf die in dieser Woche verliehenen Nobelpreise, dass auch die Höchstleistungen im wissenschaftlichen Bereich nur mit langem Atem und durch gute Teamarbeit erzielt würden. Gottes Werk ist ein Gemeinschaftswerk. Nicht der Einzelne sondern das Team, also die Gemeinde, die Jugendgruppe, Schwestern und Brüder seien der wesentliche Faktor in dieser Entwicklung.
Höhepunkt des Gottesdienstes war das vor Gott und der Gemeinde abgelegte Treuegelübde des Konfirmanden, zu dem der Gemeindevorsteher Kager den kirchlichen Segen spendete. Aufgrund des sonnigen Herbstwetters konnten die Gottesdienstbesucher vor der Kirche dem Konfirmanden ihre Glück- und Segenswünsche entgegenbringen.